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Freitag, 8. April 2011

001.



Jch weiss nicht, ob es irgendwann zu spät ist .. ich bin nicht perfekt, mache jeden Tag 1000 Fehler .. doch der schlimmste Fehler war,dass ich eine Zeit lang aufgehört habe ich selbst zu sein. Nicht, weil ich das wollte, sondern weil ich anderen gefallen wollte. Jch wollte zu Leuten gehören, die mich nicht verstanden, die nicht so dachten wie ich, die mich nie so akzeptiert hätten, wie ich bin. Jch bin komisch .. viele Zwänge & Ängste bestimmen meinen Alltag. Sie geben mir Sicherheit & Halt obwohl sie ein Fluch sind. Einer meiner schlimmsten Eigenschaften ist, in ein Kilometer tiefes Loch zu fallen & fast in meinem Selbstmitleid zu ertrinken. Kommt niemand, der mich mental raus zieht, liege ich da für Tage & ertrinke vor mich hin. Der Drang glücklich sein zu wollen lässt mich die kleinen Momente des Glücks übersehen. Trotz dieser Erkenntnis bin ich nicht im Stande meine Ansprüche herunterzuschrauben. Dinge ändern sich. Sachen und Menschen, die mir früher alles bedeutet haben, verlieren an Wert.Auch weil ich dem Druck nicht stand halte, Dinge immer richtig zu tun. Einerseits sehne ich mich nach Nähe & Gesellschaft, doch andererseits ist da wieder dieser Druck. Jch möchte niemandem weh tun, aber ich möchte auch gemocht werden& dazugehören. Meistens sage ich nichts gegen irgendetwas, weil ich den Weg des geringsten Widerstandes wähle. Jch habe keine Kraft um mich mit soetwas auseinanderzusetzen. Jch mag keine Menschen, die jedem ihre Meinung aufdrücken wollen oder die einem nach dem ersten "Hallo, wie gehts?" schon ihre Lebensgeschichte aufdrücken. Wenn ich jemandem vertraue, dann erzähle ich ihm, was mich bewegt und wenn nicht, dann wird es wohl bei einem Smalltalk bleiben.Dumme Kommentare treffen mich-.- .. auch wenn ich es nicht zugebe. Manchmal lassen welche dumme Kommentare los um sich cool zu fühlen oder um andere runterzumachen, dass man nicht merkt, wie schlecht man selbst ist !? Jch weiss es nicht . . . Wenn man mich fragen würde, wie ich Glück definiere, dann wäre das einzige, was mir dazu einfallen würde, frei zu sein. Frei sein von Zweifeln, die einen von innen nach außen auffressen. Frei sein von dem Unglück. Frei sein von Schmerzen. Frei sein von Vorurteilen. Frei sein von Ängsten. Einfach frei sein von allem Negativen. Jaa .. das fällt bei mir unter den Begriff "Glück". Manchmal kann man nicht den Kopf oben halten & Lächeln. Manchmal kann man auch nicht stark sein, denn manchmal liegt die Stärke darin, in den richtigen Momenten schwach zu sein. Es lässt sich auch oft nicht vermeiden liegen zu bleiben - für eine Zeit. Doch egal wie gross der Schmerz ist. Irgendwann muss man wieder anfangen zu leben & aufzustehen und einen 1000ten Versuch zu unternehmen, sein Glück zu finden& das Leben zu leben, das man leben will. Die Kunst ist, am Leben zu bleiben, sein Herz weiter schlagen zu lassen & immer wieder zu atmen, egal wie schwer es ist. Egal wer gegen dich ist und egal was dich nach unten drückt. Jch bin nicht perfekt - aber ich bin einzigartig und versuche mein bestes zu geben.

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